Verordnung zur Änderung der Ladesäulenverordnung

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Vorausgesetzt der Bundesrat gibt seine Zustimmung

(vorauss. 12. Mai 2017) 

müssen Betreiber von Ladestationen künftig auch das Ad-Hoc-Laden ermöglichen:

entweder per

  1. unentgeltlicher Stromabgabe

  2. Zahlung mit Bargeld 

  3. webbasiertem Bezahlen (z.B. Smartphone App)

§ 4

Punktuelles Aufladen

Der Betreiber eines Ladepunkts hat den Nutzern von Elektromobilen das punktuelle Aufladen zu ermöglichen. Dies stellt er sicher, indem er an dem jeweiligen Ladepunkt


1. keine Authentifizierung zur Nutzung fordert, und die Leistungserbringung, die die Stromabgabe beinhaltet, anbietet

a) ohne direkte Gegenleistung, oder

b) gegen Zahlung mittels Bargeld in unmittelbarer Nähe zum Ladepunkt,

oder

2. die für den bargeldlosen Zahlungsvorgang erforderliche Authentifizierung und den Zahlungsvorgang mittels eines gängigen kartenbasierten Zahlungssystems bzw. Zahlungsverfahrens in unmittelbarer Nähe zum Ladepunkt oder mittels eines gängigen webbasierten Systems ermöglicht, wobei in der Menüführung mindestens die Sprachen Deutsch und Englisch zu berücksichtigen sind und mindestens eine Variante des Zugangs zum webbasierten Zahlungssystem kostenlos ermöglicht werden muss.“

Quelle: 

Verordnung zur Änderung der Ladesäulenverordnung